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FFD in Chile

Cerro Navia Joven

Santiago de Chile

Cerro Navia Young Foundation ist eine Institution in katholischer Trägerschaft (non-profit-organisation), die sich für die Beseitugnung von Ungerechtigkeit und sozialer Ausgrenzung einsetzt. Sie hilft in Notfällen die Bedürfnisse und Situationen für Kinder und Jugendliche zu bewahren. und engagiert sich für Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit geistigen Behinderungen. Das Selbstverständnis und der Einsatz für Gleichberechtigung und Solidarität basiert auf der christlichen Haltung für Akzeptanz, Unterstützung und Entwicklung. Wir bemühen uns auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten aufmerksam zu machen und arbeiten gegen die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung.


In den verschiedenen Projekten von Cerro Navia wird mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gearbeitet. Der/die Freiwillige arbeitet in einer Senioreneinrichtung in der Tagesbetreuung mit.


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"Ich bin für die Computerkurse zuständig, die viermal die Woche stattfinden. Sie werden nur von ca. 5-6 Personen die Woche über verteilt besucht, da es zum einen schwierig ist, mehreren Leuten gleichzeitig etwas zu erklären, weil alle auf verschiedenen Wissensständen sind, und weil es zum anderen auch nur fünf Computer gibt. Es ist faszinierend, wie die Senioren die Arbeit am Computer nutzen, um ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken. So wird mit dem Schreibprogramm „Word“ ein Brief an den seit 40 Jahren verschollenen Bruder geschrieben, in dem jemand seine Gefühle über den Verlust aufschreibt, oder aber jemand anderes schreibt darüber, wie sehr er auf Gott vertraut. Haben sich die Senioren erst einmal in das Internet eingearbeitet, so wird begeistert Rock’n Roll Musik gesucht und angehört, Tiervideos werden angeguckt und Nachrichten gelesen."

Judith Denker, Chile 

Cristo Joven

Santiago de Chile

Das Projekt ist eine Kindertagesstätte. Dort wird mit Kindern gearbeitet, um der Verletzung der Kinderrechte vorzubeugen. ebenso wird mit Eltern gearbeitet (oft sind es alleinstehende Mütter oder Großeltern), um die Schutz- und Erziehungsfähigkeiten der Eltern zu verbessern. Der/die Freiwillige arbeitet direkt mit den Kindern (ab 5 bis 10 Jahre). Dazu hilft ein liebevoller Umgang mit den Kindern, Geduld und Grundkenntnisse der spanischen Sprache. Der/die Freiwillige sollte gerne basteln mögen und Interesse für Musik, Kunst (Kreativität) oder Sport mitbringen.

 

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"Ich bin im PPC (Programa Prevención Comunitaria) beschäftigt, einem Programm, das Kindern nach der Schule einen sicheren und schönen Ort mit vielen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung bietet. Neben einem großen Innenhof stehen den Kindern verschiedene Räume für die bestehenden, nach Alter eingeteilten Gruppen, zur Verfügung, so wie der Essensraum und ein Computerraum. Jede Gruppe wird von einem „Tio“ oder einer „Tia“ (dt.: Tante und Onkel) geleitet, ich unterstütze hier vor allem die Tia, die mit den Jüngsten zusammenarbeitet, also mit Kindern im Alter von 5-7 Jahren. Die Kinder kommen nach Schulschluss in das Projekt, sie nehmen alle freiwillig am PPC teil. Um 14:00 gibt es die Möglichkeit Mittag zu essen, bis dahin wird gespielt, gemalt und ich bereite mit meinen Kollegen die Aktivitäten vor, die am Nachmittag stattfinden. Jeden Nachmittag gibt es einen „Taller“ (ähnlich wie AGs oder Workshops in Deutschland). Die „Talleres“ reichen von Robotik bis Zirkus, es wird in den bestehenden Gruppen an einem Projekt gearbeitet oder, wenn kaum Kinder anwesend sind bzw. sie sich bereits anderweitig beschäftigen, wird einfach auf dem Hof gespielt. Im Moment arbeiten zum Beispiel sämtliche Teilnehmer des PPC gemeinsam an der Vorbereitung eines Karnevals durch die Straßen von La Hermida, jede Gruppe bereitet eine Aufführung o.ä. vor und bastelt Kostüme."

Frauke Beccard, Chile 

Aktualisierung: 28.09.2016 / Redakteur: FFD-Administrator
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